Das sollten Sie über Trailrunning Stöcke wissen

Das sollten Sie über Trailrunning Stöcke wissen

Manchen Trailrunnern gilt der Einsatz von Laufstöcken immer ein wenig peinlich, das das sollte nicht sein. Schließlich handelt es sich dabei um unverzichtbare Ausrüstungsgegenstände, vor allem wenn man im Hochgelände unterwegs ist. Die Stöcke sorgen dafür, dass die Gelenke beim Bergab-Laufen weniger belastet werden und bieten Schutz und Halt bei schwierigen Rahmenbedingungen.

Wer die Anschaffung neuer Stöcke überlegt, hat eine reichliche Auswahl vor sich. Je beliebter die Sportart Trailrunning wird, desto größer ist auch die Auswahl, die den Konsumenten zur Verfügung steht. Werfen wir einen Blick auf das Angebot und untersuchen die wichtigsten Kategorien auf ihre Tauglichkeit.

Drei verschiedene Varianten an Stöcken

Während eines Trails benötigt man die Stöcke nicht die ganze Zeit. Daher sind Faltstöcke unter den Trailrunnern besonders beliebt. Diese lassen sich schnell zusammenfalten und im Rucksack verstauen. Sollen sie wieder zum Einsatz kommen, sind sie blitzschnell einsatzbereit. Die sogenannten Fixlängen Faltstöcke haben eine Länge von 110 bis 135 cm. Sie verfügen über ein geringes Gewicht und können schnell fixiert werden. Sie werden vor allem von Wettkampfläufern eingesetzt, die so wenig wie möglich Gewicht mit sich herumtragen möchten und ihre Stöcke beim Downhill wieder in den Rucksack verstauen. Daneben gibt es natürlich auch variable Faltstöcke.

Sie überzeugen mit ihrem geringen Packmaß und können vielseitig angepasst werden. Ihre Länge beträgt zwischen 100 und 120 cm, bzw. 110 bis 130 cm. Das hat den Vorteil, dass der Trailrunningstock beim Bergablaufen verlängert werden kann. Gleichzeitig kann man ihn auch in anderen Sportarten einsetzen. So kann er genauso gut beim Bergsteigen verwendet werden. Seine Flexibilität macht sich allerdings in einem höheren Gewicht bemerkbar. Diese Art von Stöcken ist auch für Hobbysportler zu empfehlen. Die dritte Variante ist der sogenannte Fixlängen-Stock. Wie der Name schon sagt, kann er weder gefaltet, noch in seiner Länge verstellt werden. Er hat jedoch darüber hinaus jede Menge Vorteile. Er ist extrem leicht und steif. Daher weist er auch die beste Übertragung der Kraft auf. Wer seine Stöcke über ein Rennen hinweg tragen möchte und nicht im Rucksack verstaut, der greift bevorzugt ebenfalls zu dieser Variante.

Drei verschiedene Varianten an Stöcken
Drei verschiedene Varianten an Stöcken

Welcher Griff passt wofür?

Genauso unterschiedlich wie die verschiedenen Stockvarianten sind auch die Griffe der Stöcke, die beim Trailrunning eingesetzt werden. Hier scheiden sich ebenfalls die Geister. Am Bekanntesten ist sicherlich das Schlaufen-System. Dieses kennt man von jeder Art von Stock und ist es schon gewohnt. Mit diesem System ist ein schnelles und variables Umgreifen sehr leicht möglich. Die Stützfläche am Kopf des Griffes bietet zusätzlich Halt. Profis hingegen greifen gerne zu dem Trigger Shark 2.0 System von LEKI. Dieses ermöglicht es mit dem Stock förmlich zu verschmelzen. Dadurch kommt es zu einer optimalen Übertragung von Kraft und Schwung. Damit kann man die Schlaufen in Sekundenschnelle fixieren und lösen. Trailrunning-Stöcke haben also viele nützliche Funktionen, die den Läufern helfen, schneller und sicherer zu laufen. Sie helfen Hindernisse zu überwinden, geben Schub und erleichtern es dem Läufer sein Gleichgewicht in kritischen Situationen zu halten. Der Test der Trailrunning-Stöcke lohnt sich also auch für Anfänger.

Adelbert

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