So wird der Einstieg ins Trail Running zum Erfolg

So wird der Einstieg ins Trail Running zum Erfolg

Der Einstieg ins Trail Running ist nicht kompliziert, ganz im Gegenteil. Die Möglichkeiten sind so zahlreich, wie die Natur selbst. Egal, ob Wiese, Wald, Gebirge oder querfeldein. Jeder der laufen möchte, wird die passende Strecke finden. Doch für Anfänger gilt es einige Dinge zu beachten, damit die Freude am Trail Running auch nach den ersten Versuchen erhalten bleibt. Die Vorbereitungen unterscheiden sich dabei gar nicht so stark von anderen Sportarten. Auch hier geht es darum den Körper aufzuwärmen und die Intensität langsam zu steigern.

Auf unebenen Wegen langsam beginnen

Das Trail Running fordert die Muskeln, Bänder und Sehnen deutlich mehr als das Joggen. Daher sind hier Kraftübungen und Dehnungsübungen vor dem Start durchaus angesagt. Ein Kaltstart ist keinesfalls zu empfehlen. Je nach Gelände, wird der Körper deutlich bis hin zu stark gefordert. Das ist zwar gut für das Ganzkörpertraining, jedoch gleichzeitig auch eine Belastung für alle jene Muskelgruppen, die im Alltag wenig bis gar nicht gefordert werden. Durch die Unebenheit des Geländes ist fast jeder Schritt, den man beim Trail Running setzt, anders als der vorherige. Daher ist eine gute Balancefähigkeit und Koordinationsfähigkeit gefragt. Das Training sollte daher mit unebenen Wegen mit langsamem Tempo beginnen. So bekommt man schnell ein Gefühl dafür, was beim Trail Running gefordert ist. Aufmerksamkeit, Konzentration und vorausschauendes Laufen verhindern Stürze und Verletzungen. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte mit einer Hausrunde beginnen. Dazu muss man nicht irgendwo hinfahren, sondern kann in bekannter Umgebung das Gelände erforschen.

Sparen bei der Ausrüstung ist hier fehl am Platz

Ein besonders wichtiger Schritt sollte allerdings noch zuvor gesetzt werden. Er betrifft die richtige Ausrüstung. Gerade ein passender Schuh ist unerlässlich. Hier beim Kauf zu sparen, wäre falsch. Er sollte der Jahreszeit und dem Gelände angepasst sein. Die Trail Schuhe bestehen aus einem robusten Material, haben einen Fersen- und Zehenschutz und sind im Idealfall wasserabweisend. Sie haben ein tieferes und gröberes Profil als gewöhnliche Laufschuhe und genau das braucht man auch. Eine breite Ferse sorgt für Stabilität und verhindert ein allzu leichtes Umknicken des Fußes. Die Laufkleidung sollte ebenfalls wetterfest sein und vor Wind und Regen schützen. Wer auf den Bergen oder in unwegsamem Gelände unterwegs sein wird, sollte unbedingt an Essen, Kleidung, Handschuhe, Mütze, GPS-Tracker, das eigene Smartphone und gegebenenfalls an einen leichten Rucksack denken. So ist man beim Trail Running für alle Fälle gut gerüstet.

Sparen bei der Ausrüstung ist hier fehl am Platz
Sparen bei der Ausrüstung ist hier fehl am Platz

Hat sich der Bewegungsapparat erst einmal an die ungewohnte Belastung gewöhnt, steht einem regelmäßigen und intensiveren Training nichts mehr im Wege. Hier empfiehlt es sich das eigene Training strategisch zu planen. Am besten erstellt man sich einen eigenen Trainingsplan. Wer nicht gerne alleine unterwegs ist, kann sich einen Trainingspartner suchen, so macht der neu entdeckte Sport gleich noch viel mehr Spaß. Laufklubs gibt es in allen Städten und auch am Land. Diese freuen sich immer über neue Mitglieder. Jetzt ist es nur noch wichtig darauf zu achten, dass man beim Trail Running Abwechslung hat. Unterschiedliche Strecken in unterschiedlichen Terrains machen den Sport erst richtig zum Vergnügen.

Adelbert

Adelbert