Vom Stadtläufer zum Trailrunner

Vom Stadtläufer zum Trailrunner

Der Schlüssel zum Erfolg beim Umstieg vom Stadtläufer zum Trailrunner liegt in einigen Punkten verborgen. Damit das Laufen in ungewohnter Umgebung klappt, sollten die zukünftigen Trailrunner einiges beachten. Dann werden sie für ihre Mühe mit großartigen Ausblicken in der umwerfenden Landschaft belohnt. Das Abenteuer kann beginnen, wenn die Ausrüstung und die Lauftechnik an die neuen Gegebenheiten angepasst sind. Wer die folgenden Tipps befolgt, kann sich in das Trailrunning stürzen.

Ohne der richtigen Ausrüstung kein Erfolg

Wie bei jeder neuen Sportart steht und fällt der Erfolg mit der Ausrüstung. Die Schuhe, die man für das Laufen in der Stadt auf asphaltierten Wegen nutzt, sind im Geländer keinesfalls zu empfehlen. Sie müssen ganz anderen Bedingungen und Untergründen standhalten. Selbstverständlich gibt es auch für das Trailrunning jede Menge passender Schuhe im Handel. Trailrunning fordert beim Bergauf- und Bergab-Laufen die Füße viel stärker, als gerade Wege in der Stadt. Daher benötigen die richtigen Schuhe wesentliche mehr Grip, damit man bei Laufen in steilem Gelände oder bei nassem Untergrund nicht ausrutscht. Daher sollte man hier am meisten Geld investieren und sich gute Trailrunning Schuhe besorgen. Doch auch hier gilt es eine Auswahl zu treffen. Wer im Wald auf relativ ebenem Gelände laufen möchte, für den genügt ein flacher Trailschuh. Wen es jedoch ins Gebirge zieht, wo im schlimmsten Fall Wasser und Matsch warten, der sollte auf einen wasserfesten Membranschuh setzen. Bei Routen im Hochgebirge sollte es sogar ein leichter Berglaufschuh sein. Mit dieser Grundausrüstung ist das Fundament dafür gelegt, dass das Trailrunning nicht nur Spaß macht, sondern auch verletzungsfrei abläuft.

Laufstöcke gelten unter manchen Läufern als peinliches Accessoire. Doch das ist lediglich eine Frage der Gewöhnung. Wer sein Training intensivieren möchte, der kommt um sie nicht herum. Das mag zu Beginn seltsam erscheinen, doch das Laufen mit Laufstöcken ist sehr hilfreich. Es hilft die Gelenke zu schonen, das ist besonders für Anfänger von Vorteil. Die anstrengenden Passagen des Trails sind für sie dann weniger anstrengend. Gleichzeitig gewinnt man bergab deutlich an Sicherheit, denn die Stücke sichern die Schritte ab. Doch auch diese Technik will gelernt sein. Es kommt dabei auf die passende Frequenz und das richtige Abstoßen an.

Konzentration und Technik

Trailrunning erfordert volle Konzentration. Anders auf einer asphaltierten Straße können hier bei jedem Schritte neue Herausforderungen oder Gefahren lauern. Daher muss man sich beim Trailrunning auf das Gelände konzentrieren und lernen mit den wechselnden Bedingungen umzugehen. Die Schrittlänge ist kürzer, der Bodenkontakt sollte nur so lange dauern, wie notwendig. Das ist der wesentliche Unterschied zum landläufigen Joggen. Wurzeln oder Steine sind nicht nur Hindernissen, sondern gestalten das Trailrunning spannend. Sie dienen geübten Trailrunnern gleichzeitig als Sprungbrett und helfen mit mehr Schwung beim Laufen mitzunehmen. Die regelmäßigen Tempowechsel und die Sprünge fordern deutlich mehr Muskeln, als beim Joggen. Daher gilt Trailrunning auch als eine Form des Ganzkörpertrainings. Wer sich hier erst einmal akklimatisiert hat, dem wird das Joggen in der Stadt anschließend deutlich leichter fallen.

Konzentration und Technik
Konzentration und Technik

Die Strecke und die Zeiten sind beim Trailrunning von untergeordneter Bedeutung. Was zählt, ist das Erlebnis in der Natur. Anfänger sollte daher mit einfachen Strecken beginnen und sich bei Gefallen an anspruchsvollere Trails wagen. Als Start in das Abenteuer Trailrunning empfiehlt sich ein erstes Training in einem steileren Gelände im Wald. Wer mehrfach auf und abläuft wird schnell ein Gefühl für das bekommen, was ihn beim Trailrunning erwartet. Atmungsaktive Kleidung sollte selbstverständlich sein, geht es in höhere Lagen, dann sollten mehrere Lagen davon eingepackt werden. Längere Touren erfordern natürlich Sonnenbrille, Sonnencreme, Regenschutz, sowie ausreichend Getränke und Snacks zur Stärkung zwischendurch.

Adelbert

Adelbert